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Malariaprophylaxe und Mückenschutz

Die Malaria wird durch eine Infektion mit Parasiten (sog. Plasmodien) hervorgerufen; die Übertragung erfolgt durch Mücken. Insbesondere die Malaria tropica ist potentiell tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Malaria kommt in tropischen Gebieten in Afrika, Asien und Mittel- und Südamerika vor. Eine Impfung ist nicht möglich. Die aktuellen Empfehlungen der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft zur Malariaprophylaxe zum Download (pdf): hier.

Zum Schutz vor einer Malaria ist in bestimmten Malariagebieten eine vorbeugende Einnahme, eine sogenannte Prophylaxe, mit geeigneten Malariamedikamenten empfohlen. In anderen Gebieten ist das Mitführen von Malariamedikamenten für eine Notfalltherapie angeraten. Sie können sich in unserer Beratung informieren, welche Massnahme für Ihre Reise in Frage kommt. Die aktuelle Malariakarte von 2011 der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft zum Herunterladen (pdf): hier

Gegen Malaria kann man nicht impfen. Die in Studien erprobten Impfstoffe sind nicht für Reisende geeignet; sie reduzieren jedoch die Sterblichkeit bei Kindern, die in Malariagebieten aufwachsen. Außer einer medikamentösen Vorbeugung sollte in jedem Falle eine sogenannte Expositionsprophylaxe erfolgen. Diese Maßnahmen verringern das Risiko, von Mücken gestochen zu werden. Dazu gehören das Tragen von dichter, heller Kleidung, die Nutzung von Moskitonetzen, die Anwendung von Insektenschutzmitteln auf unbedeckter Haut (Repellentien, mit den Inhaltsstoffen DEET oder Icaridin) und das Imprägnieren von Kleidung und Moskitonetzen mit Permethrin. Die Stiftung Warentest hat 2010 einen Testbericht zu Hautmitteln gegen Insektenstiche publiziert (Zeitschrift test 05/10 - Link). Die Tabelle zur Wirksamkeit der Mückenmittel finden Sie hier.