Menü

Informationen

Malaria: Beugen Sie vor!

Die Malaria wird durch eine Infektion mit Parasiten (sog. Plasmodien) hervorgerufen; die Übertragung erfolgt durch Mücken, die vornehmlich während der Dämmerung und nachts stechen. Insbesondere die Malaria tropica kann tödlich verlaufen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Malaria kommt in tropischen Gebieten in Afrika, Asien und Mittel- und Südamerika vor. Eine Impfung ist nicht möglich. Die aktuelle Karte zum Vorkommen der Malaria der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft (DTG): finden Sie unten angefügt.


Zum Schutz vor einer Malaria ist in bestimmten Malariagebieten eine vorbeugende Einnahme, eine sogenannte Prophylaxe, mit geeigneten Malariamedikamenten empfohlen. In anderen Gebieten ist das Mitführen von Malariamedikamenten für eine Notfalltherapie angeraten. Sie können sich in unserer Beratung informieren, welche Maßnahme für Ihre Reise in Frage kommt. Die aktuellen Empfehlungen zur Malariaprophylaxe der DTG finden Sie hier.


Außer einer medikamentösen Vorbeugung sollte in jedem Falle eine sogenannte Expositions-prophylaxe erfolgen. Diese Maßnahmen verringern das Risiko, von Mücken gestochen zu werden und damit das Malariarisiko (und auch das Risiko für andere, mückenübertragene Infektionen). Dazu gehören das Tragen von dichter, heller Kleidung, die Nutzung von Moskitonetzen, die Anwendung von Insektenschutzmitteln auf unbedeckter Haut (Repellentien, mit den Inhaltsstoffen DEET oder Icaridin) und das Imprägnieren von Kleidung und Moskitonetzen mit Permethrin. Die Stiftung Warentest hat einen Testbericht zu Hautmitteln gegen Insektenstiche publiziert (Zeitschrift test 06/2014 - Link).

 

Malaria-Karte der Deutschen Tropenmedizinischen Gesellschaft:

http://dtg.org/uploads/media/DTG-Malariakarte-2016.jpg

Quelle: DTG (http://dtg.org/uploads/media/DTG-Malariakarte-2016.jpg